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Mannheim


Mitglied im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache

Auf jeder Seite Witze...

Klein Erna.....
ist in der Schule, der Direktor kommt in die Klasse und fragt die einzelnen Kinder nach ihrem Berufswunsch.
So fragt er denn auch Klein Erna: "Sag mal, Erna, weißt Du schon was Du mal werden möchtest?"
"Na klar", antwortet darauf Klein Erna, "wenn ich einen Busen kriege werde ich Mama, und wenn nicht werde ich Lehrerin".

Ein Ehepaar flaniert über die Zürcher Bahnhofstraße.

Zwei elegante Herren kommen ihnen entgegen und ziehen beide den Hut vor der Dame. Sie nickt zurück.
Als sie außer Hörweite sind, fragt der Mann: "Wer waren denn die beiden Herren?".
"Das waren die berühmten Schokoladenfabrikanten Tobler und Gailler".
"Aha!".
Nach einer Weile des Nachdenkens fragt er: "Und welcher von beiden ist Gailler?"
Antwortet sie: "Der Tobler!"

Sprüche & Lebensweisheiten

„Kaum haste mal ein bisschen was,
gibt es wen, den ärgert das!“
Wilhelm Busch

Kurz-Sketche

Die Heiratsanzeige

Er: Guten Tag.
Sie: Guten Tag, womit kann ich dienen?
Er: Da es mir an anderer Gelegenheit fehlt, möchte ich bei Ihnen eine Heiratsanzeige aufgeben.
Sie: Haben Sie besondere Wünsche?
Er: Ich war noch nie in meinem Leben anspruchsvoll.
Sie: Also können wir gleich mit dem Aufsetzen beginnen. (Sie flüstert schreibend die Worte nach.)
Er: Eine junge, anständige Frau, aus gutem Hause, mit blauen Augen und blondem Haar.
Sie: Muss es unbedingt blond sein?
Er: Ja, denn für blond hatte ich schon in der Kindheit eine Vorliebe, was Mutters Honigglas gerade nicht zuliebe kam.
Sie: Weiter.
Er: Ansehnliche Mitgift, Schuhgröße 43.
Sie: (lacht) Warum denn ausgerechnet Schuhgröße 43?
Er: Wissen Sie, meine Tante in Amerika hat mir letztes Jahr einen ganzen Waschkorb voll ihrer getragenen Schuhe
geschickt, und da wäre es gut, wenn sie meine Frau auftragen könnte.
Sie: Weiter.
Er: Die Klavier spielen kann.
Sie: Waas Klavier spielen! Haben sie überhaupt ein Klavier?
Er: Nein, das grad nicht, aber ich meine halt, dass es einer Frau gut ansteht, wenn sie's kann!
Sie: Weiter.
Er: Zwecks baldiger Heirat gesucht. So, nun reicht's.
Sie: (liest die ganze Anzeige vor) Eine junge anständige Frau aus gutem Hause, mit blauen Augen, und blondem Haar, ansehnliche Mitgift, Schuhgröße 43, die Klavier spielen kann, zwecks baldiger Heirat gesucht. (Sie rechnet den Preis aus, zählt) 2 + 4 + 6 = 12, also 12 x 3 = 36 Euro.
Er: Waas? 36 Euro? Das ist zuviel. Wer weiß, ob eine Frau überhaupt solch eine Summe wert ist.
Sie: Wir können ja manche Worte streichen, dann wird's schon billiger.
Er: Also fangen wir von vorne an.
Sie: Eine
Er: Streichen. Ist doch klar, dass ich keine drei will.
Sie: junge
Er: Streichen. Ist ja logisch, dass ich keine Großmutter mehr heiraten will.
Sie: anständige
Er: Das lassen, anständig muss sie sein.
Sie: Frau
Er: Streichen! Hat noch keiner einen Mann geheiratet.
Sie: aus gutem Hause
Er: Streichen! Ist mir doch egal, ob das Haus gut ist, aus dem sie kommt.
Sie: mit blauen Augen
Er: Streichen! Dem kann man, wenn's Not tut, ein bisschen nachhelfen.
Sie: und blondem Haar
Er: Streichen! Wer weiß, ob das bis dahin noch Mode ist.
Sie: ansehnlichen Mitgift
Er: „ansehnlich“ streichen. Was schert mich das, ob die Mitgift ansehnlich ist oder nicht, Hauptsache, sie hat was.
Sie: Schuhgröße 43
Er: Streichen! Wenn die mal so 2 Monate meine Frau ist, passt sie sowieso in keine Schlappen mehr.
Sie: die Klavier spielen kann.
Er: Streichen! Der wird ich schon selber die Saiten aufziehen.
Sie: zwecks baldiger Heirat
Er: Zwecks baldiger Heirat streichen! Ist doch klar, dass ich keine 30 Jahre mehr warten kann.
Sie: Sie sind sehr genau in solchen Dingen.
Er: Kennen Sie nicht das kleine Verslein? Bei manchem Heiratsinserat fällt man gar gründlich rein, man schreibt einen Brief, bekommt ein Bild, das muss ´ne Schönheit sein, doch stehst du vor dem Traualtar, erschrickst du wie noch nie, da kannst du gar nichts machen, da stehst du machtlos vis-à-vis.
Sie: So, nun will ich mal sehen, was noch übrig bleibt: (liest laut vor): Anständige Mitgift gesucht!